Autor: Lothar Vollbrecht
Wie jedes Jahr beendet das Race-to-Hude-Finale die Turniersaison des Jahres. 20 Turnierteilnehmer/innen hatten sich über die Teilnahmen an den zehn zur Jahreswertung zählenden Turnieren und die erzielten guten Resultate einen Startplatz OHNE Startgebühren gesichert und zudem die Chance, ganz „oben auf dem Treppchen“ zum Jahreschampion zu stehen, da die erspielten Punkte in der Bruttowertung – wie bei der „Tour“- ein Punktereset erfuhren. Dadurch wird ein neuer „Spannungsbogen“ erzeugt und ein „rabenschwarzer Tag“ des Führenden kann zur Folge haben, sich nach gespielter Runde nur noch außerhalb der prämierten Bereiche zu befinden. In der Nettowertung gibt es kein Reset und daher wird am Ende der Saison der „fleißigste“ Punktesammler gewürdigt. Wer genauer zum Modus informiert sein will, schaue bitte auf unsere Homepage.
Die Wettervorhersagen für den Finaltag waren nicht berauschend und daher ist vielleicht auch schon erklärt, warum „Nachrückerlisten“ nicht herangezogen werden mussten. Trotzdem bot der Tag guten und auch spannenden Golfsport, da sich die Führenden der Herausforderung stellten.
In der NETTO-Wertung war aufgrund des Vorsprungs zu erwarten, dass Olaf SPILLER nichts mehr „anbrennen“ lassen würde und auch Platz 2 war prognostisch vergeben, da der Abstand zum Dritten doch schon beträchtlich war. Es kam wie „kalkuliert“. Ralf MEYER holte sich den 2. Platz und Ingo BAUSEN verteidigte den 3. Platz. Beim „Rennen“ um den Hauptpreis und die Race-to-Hude-Trophäe waren Voraussagen zum Ausgang in der Bruttotabelle offener, da durch das Reset eine viel engere Konkurrenzlage geschaffen war und ein „unsicheres Händchen“ noch so einige Veränderungen hätte bringen können. Und dann hatte sich auch noch Jonah Kjell SCHLAWIN, Gewinner des Vorjahres, als nicht unter den Top-10-Platzierten angemeldet, um evtl. mit einer Superrunde noch mal anzugreifen. Wahrscheinlich hat die späte Anmeldung aber auch die Konkurrenten noch mal besonders angespornt, bestes Golf zu zeigen. Jonah spielte zwar eine Toprunde mit 71 Schlägen und holte sich auch den Tagessieg. Für die Trophäe reichte es aber nicht, da Timo NORDENHOLZ mit dem 2. Platz in der Tageswertung nicht mehr vom Spitzenplatz im Gesamtklassement zu verdrängen war und den schon mal errungenen Titel aus dem Jahr 2022 erneut erlangen konnte. Jonah musste sich mit dem 2. Platz begnügen, wird es aber wohl fair akzeptiert haben, da er sich durch ein Eagle auf der letzten Bahn mit den Einnahmen aus der Birdiekasse „trösten“ konnte. Den 3. Platz in der Bruttowertung errang als „Aufrücker“ Patric FRERS, der davon profitierte, dass Olaf als Sieger der Nettowertung durch den Doppelpreis-Ausschluss aus der Wertung fiel. Zudem wurde Patric nachträglich als Halbfinalist im MatchplayEvent, ebenso wie Andreas BOGDANSKI, der nicht anwesend sein konnte, ein Preis überreicht.
Allen Siegern und Teilnehmern über die Saison ein Dankeschön für die Teilnahme, verbunden mit der Hoffnung, auch im nächsten Jahr wieder große Teilnehmerzahlen bei
den Turnieren begrüßen zu können, schon aufgrund unseres 30jährigen Bestehens. Im Rahmen der Siegerehrung wurde auch noch Frank STRÖBEL mit einem kleinen Präsent bedacht, da er sich um die Datenpflege der Systeme zum Matchplay-Wettbewerb und auch das zum Race-to-Hude-Modus kümmerte und dies auch gleich für das Folgejahr zusicherte.
Jetzt werden für die Wintersaison Ideen erwogen, wie ein Stillstand der geselligen Zusammenkünfte beim Golfen umgangen werden könnte. In anderen Clubs wird dies erfolgreich praktiziert und Golf in Hude wird sich ähnlich positionieren. Also, weiterhin die Homepage oder PC-Caddie verfolgen.